Christine Zemp
dipl. Musikerin, Musiktherapeutin
und dipl. Psychogeriatriefachfrau






Musik hat eine unmittelbare Wirkung,
spricht die Seele direkt an.


Diverse Studien erklären dies als genetisch bedingt: Beim Embryo ist das Gehör als erstes Sinnesorgan voll ausgebildet; bereits im 5. Schwangerschaftsmonat. Das Ungeborene nimmt den Herzschlag, den Atemrhythmus der Mutter und die Resonanz ihrer Stimme wahr. (Deshalb erkennt das Neugeborene die Stimme der Mutter.)

Und, seit jeher hilft Musik den Menschen, Gefühle und Erfahrungen auszudrücken und sich untereinander zu verständigen. Auch war Musik schon immer mit der Verehrung von Gottheiten verbunden und gehörte zu Ritualen. Musik vermag spirituelle Dimensionen erfahrbar zu machen.






Musiktherapie bei kognitiven Einschränkungen

Wenn verbale Kommunikation zunehmend Schwierigkeiten bereitet.

was zum Beispiel bei vielen Demenzpatienten der Fall ist, kann Musik sehr hilfreich sein. Für viele von ihnen ist Musiktherapie ideal, weil Musik sie ganz direkt in ihrer Gefühlswelt anspricht. Auch können mit musiktherapeutischen Mitteln belastende Symptome der Krankheit gelindert werden. Und lebensgeschichtliche Lasten werden eher verarbeitet, als es mit Worten allein (noch) möglich wäre. Nicht zuletzt trägt Musik wichtiges zu einer guten Lebensqualität der Betroffenen bei.

Christine Zemp


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